1930 Die Vereinigte Deutsche Metallwerke AG (VDM) entstand 1930 durch die Übernahme der Heddernheimer Kupferwerk AG und Süddeutsche Kabelwerk AG in Frankfurt durch die Berg-Heckmann-Selve AG in Altena. Das neue Unternehmen besaß unter anderem eine Niederlassung und Fertigungsstätte in Duisburg. Anfang der Fünfziger Jahre war die VDM zum weltweit größten Hersteller und Vertreiber von Roh-, Halb- und Fertigerzeugnissen aus Nichteisenmetallen und Legierungen geworden.
1962 Die Vereinigte Deutsche Metallwerke AG (VDM) in Duisburg führt die ersten Versuche mit Zircaloy durch. Hierfür werden die Fertigungseinrichtungen aus dem Edelstahlbereich genutzt. Die produzierten Rohre werden für den Mehrzweckforschungsreaktor MZFR in Karlsruhe gefertigt und hier erprobt. Es kommt zur ersten Hüllrohrproduktion aus Zircaloy in Deutschland.
1968 Im Laufe der Zeit entwickelt sich bei der VDM AG aus der Versuchsfertigung eine spezielle Zircaloy-Rohrfertigung mit eigenen Produktionsanlagen, die ausschließlich für diese Fertigung genutzt werden. Die erste kommerzielle Anwendung der Hüllrohre zur Stromerzeugung in den Kernkraftwerken Stade und Würgassen folgt.
1974 Bis zu diesem Jahr gehört die Fertigung der Zircaloy-Rohre in die ‚Betriebsabteilung Rohrzug 8‘ der VDM AG.
1975 Die Nuklearrohrgesellschaft mbH (NRG) wird neu gegründet. Dafür schließen sich VDM und KWU mit je gleichen Eigentumsanteilen (50% VDM und 50% KWU) zusammen. Die Fertigungshallen der VDM werden weiterhin genutzt, ebenso die industrielle Infrastruktur.
1983 Es wird eine Vergrößerung der Fertigungsstätte geplant, die insgesamt eine überbaute Fläche von 16.000 m² ausmacht, wovon 2.000 m² Verwaltung, Laboratorien und soziale Einrichtungen sind. Im Rahmen der Bauarbeiten wird die alte Walzwerkshalle modernisiert,  die Ofenhalle und Finish-Halle sowie das  Verwaltungsgebäude sind Neubauten. Aufgrund des Ausbaus der nuklearen Energieversorgung in Deutschland steigt der Bedarf an Hüllrohren kontinuierlich an.
1986 Die Bauarbeiten werden im Sommer abgeschlossen und der Umzug erfolgt. Der Neubau ist ausgestattet mit
• Mechanisierung der Finish-Bearbeitung der Rohre
• automatischer Reinigungsanlage
• Beize mit Altsäure-Recycling
• Laboratorien
• Instandhaltung und Werkzeugherstellung.
1986 Siemens kauft die NRG, um die Erweiterung ins Nuklearhüllrohrgeschäft zu ermöglichen. Der Firmenname NRG bleibt erhalten.
1988 In diesem Jahr wird mit dem Export von Qualifikationsrohren in die USA und  nach Asien begonnen.
1990 Erstmalig wird das ‚Duplex-Rohr‘ produziert und auf dem Markt eingeführt. Zeitgleich erfolgt ein weiterer Ausbau der Produktion durch einen dritten Glühofen.
1992 Eine Produktionserweiterung findet mit neuen Bearbeitungsmaschinen insbesondere einer Schweißanlage für Führungsrohre statt. Die Produktion von Führungsrohren wird von dem Siemens Brennelementwerk in Hanau, das 1992 geschlossen wird, komplett nach Duisburg zur NRG verlagert.
1994 Zwei weitere Fertigpilgermaschinen KPM 18 und eine Kaltpilgermaschine KPM 50 für das Zwischenpilgern werden installiert. Im gleichen Jahr werden Liner-Hüllrohre gefertigt und auf dem Markt eingeführt.
1995 Die NRG (Nuklearrohrgesellschaft mbH) wird in die ANF (Advanced Nuclear Fuels GmbH), einer weiteren Siemenstochter, integriert. Ziel ist ein Fertigungsverbund für die verschiedenen Komponenten der nuklearen Fertigung. Die Hüllrohrfertigung in Duisburg, der Strukturteilbau in Karlstein und die nukleare Brennelementherstellung in Lingen befinden sich nun unter einem Firmendach.
2001 Die Advanced Nuclear Fuels GmbH wird Teil des französisch-deutschen Joint Ventures aus Siemens (34%) und Framatome (66%).
2004 Die Advanced Nuclear Fuels GmbH Duisburg qualifiziert sich für das neue Material M5.
2005  Der Name des französischen Partners wird von Framatome in AREVA abgeändert. Das gemeinsame Joint Venture mit Siemens dauert an.
2010  Die Produktionserweiterung mit der Installation eines neuen Ofens führt zu einer Erhöhung der Glühkapazität.
2011 Die Advanced Nuclear Fuels GmbH geht zu 100% an die AREVA, da Siemens seine Anteile verkauft.
2014 Im April 2014 übernimmt die DUISBURG TUBES PRODUCTION AG im Rahmen eines komplexen Konzern Carve-Outs den Duisburger Standort der Advanced Nuclear Fuels GmbH. Die DUISBURG TUBES PRODUCTION AG bietet nun durch eine Diversifizierung des Produkt-Portfolios vermehrt die Herstellung von Rohren auch für nicht-nukleare Anwendungen an.
2017 Ende 2017 wird die DTP AG von der Konzerngruppe Yantai Taihai übernommen und der Geschäftsbetrieb geht über in die Duisburg Special Tubes GmbH.
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